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Handy-Gebühren im Ausland reduzieren

15. Juni 2008

cid Berlin – Der mobile Internet-Zugang per Handy wird künftig auch im Urlaubsland erschwinglich. Die sogenannten Roaming-Gebühren für die Nutzung von E-Mail und Internet über UMTS sollen laut dem Branchenverband Bitkom deutlich fallen. Neue Datentarife verschiedener deutscher Mobilfunk-Anbieter, die speziell auf die Nutzung im Ausland ausgelegt sind, sollen Preise zwischen 0,50 Euro und zwei Euro pro Megabyte (MB) ermöglichen.Allein in der Urlaubssaison 2007 sanken die Tarife um bis zu zehn Prozent. Trotzdem wurden durchschnittlich 5,24 Euro pro Megabyte (MB) nach der Ferienzeit fällig. In den einzelnen Ländern ließen sich jedoch deutliche Unterschiede feststellen: In Norwegen zahlten die Urlauber beispielsweise nur knapp 3,50 Euro pro MB, in Deutschland immerhin fast vier Euro/MB. Am teuersten war der mobile Netz-Zugang allerdings in Polen, rund elf Euro/MB mussten gezahlt werden.

Um die günstigsten Tarife zu erhalten, sollte sich der Kunde vorab über die technischen Voraussetzungen im Urlaubsland sowie über Roaming-Gebühren und günstige Urlaubs-Specials zur mobilen Internet-Nutzung bei den verschiedenen Mobilfunk-Anbietern informieren. Oftmals arbeiten die Unternehmen mit bestimmten Partnernetzbetreibern im Ausland zusammen, so dass individuell ein günstigerer Preis erzielt wird, als wenn ein x-beliebiges oder über die Handy-Funktion “Automatische Netzwahl”
aufgespürtes Netz für den Daten- und Sprachverkehr sorgt. Bei längeren Reisen innerhalb eines Landes empfiehlt sich zudem die Nutzung eines dortigen Prepaid-Anbieters: So entfallen die teuren Auslandgebühren. Mit dem Besuch speziell für Handys optimierter Internet-Portale wird die Datenmenge zudem gering gehalten.

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