Screenshot-Tools – Teil 2
Im heutigen Beitrag möchte ich Ihnen drei weitere Programme vorstellen, mit denen Sie Screenshots erstellen können. Mit dabei sind “HardCopy Pro”, “Screen Shot Maker” sowie “SPX Instant Screen Capture”.
HardCopy Pro
Das englischsprachige Programm kommt in einem recht kleinen Fenster daher. Ich hatte anfangs ein bisschen das Gefühl, von der Fülle der Funktionen auf dem eher beschränkten Raum erschlagen zu werden. Erst nach einer Weile, als ich mir alles genauer angesehen hatte, kam ich mit “HardCopy Pro” zurecht.
Wenn Sie das Prinzip des Programms jedoch erst einmal verstanden haben, ist es eine sehr praktische Anwendung. Wie auch schon bei den anderen Programmen können Sie den Screenshot auf einen bestimmten Bereich beschränken oder den gesamten Bildschirm fotografieren. Der Kopiervorgang kann durch eine frei festlegbare Tastenkombination oder per Mausklick erfolgen.
Auch eine Zeitsteuerung ist möglich, um Screenshots in regelmäßigen Abständen anzufertigen. Zusätzlich können Sie festlegen, ob automatisch nach dem Screenshot eine bestimmte Aktion ausgeführt werden soll, zum Beispiel, dass das Bild abgespeichert oder direkt ausgedruckt wird.
Im Gegensatz zum normalen, durch Windows selbst ausgeführten Screenshot können Sie mit “HardCopy Pro” auch den Mauszeiger mitkopieren. Das ist manchmal sehr hilfreich, wenn man etwas hervorheben möchte.
Wie schon am Anfang des Beitrages beschrieben, scheint das Programm auf den Ersten Blick etwas kompliziert. Doch nach ein wenig Einarbeitung ist es eine prima Möglichkeit um Screenshots komfortabler zu erstellen. “HardCopy Pro“, das übrigens auch 64-Bit Betriebssysteme unterstützt, ist für 20 US-Dollar zu erwerben.
Screen Shot Maker
Das zweite Programm, das ich Ihnen heute präsentiere, ist der “Screen Shot Maker“. Zugegeben, es ist kein einfallsreicher Name – doch er hält was er verspricht.
Sie können entweder den gesamten Bildschirm, einen bestimmten Bereich auf dem Bildschirm, Kontrollelemente (z.B. die Startleiste) oder das aktive Fenster (mit und ohne Rahmen) kopieren. Zusätzlich bringt es noch die Möglichkeit mit, Farben herauszufinden. Sie kennen diese Funktion vielleicht von der Windows Bildbearbeitung “Paint” unter dem Namen ‘Pipette’. Mit dem “Screen Shot Maker” steht Ihnen dies im gesamten Betriebssystem zur Verfügung und gibt Ihnen alle erdenklichen Farbcodes von RGB bis zum Hexadezimalcode an.
Ähnlich wie “HandySnap” aus dem vorhergehenden Beitrag hat auch der “Screen Shot Maker” nur eine kleine Programmoberfläche mit den wichtigsten Funktionen. In zwei Feldern haben Sie die Möglichkeit, Ihre beiden am häufigsten genutzten Funktionen zu speichern. Dadurch können Sie sich das lästige Wechseln zwischen den einzelnen Screenshot-Varianten ersparen. Daneben können Sie auf die bereits erstellten Bildschirmfotos zugreifen und diese in einem Editor bearbeiten. Sehr praktisch ist auch eine Anzeige der aktuell zwischengespeicherten Bilder.
In den Einstellungen können Sie unter anderem die einzelnen Tastenkombinationen für die jeweilige Screenshot-Variante festlegen, in welchem Ordner, welchem Format und welcher Qualität die Bilder abgespeichert werden sollen.
Der “Screen Shot Maker” ist durchaus eine sehr nützliche Anwendung. Um das Programm rechtmäßig verwenden zu können, müssen Sie es für 16,95 $ beim Hersteller registrieren.
SPX Instant Screen Capture
Ein weiteres interessantes Tool ist “SPX Instant Screen Capture“. Das Programm zeichnet sich weniger durch die Möglichkeiten, den Screenshot zu erstellen, aus – sondern vielmehr durch die Möglichkeiten, die Sie nach dem Erstellen des Screenshots haben.
Zunächst können Sie den Screenshot wie auch bei den anderen Programmen von einem Fenster oder einem Rechteck erstellen. Hinzukommt die Variante per Freihand-Zeichnung, sodass Sie wirklich nur das kopieren, was Sie auch kopieren möchten. Dem Screenshot können Sie dann verschiedene Effekte hinzufügen, zum Beispiel, dass die Ecken wie abgerissen aussehen oder ein Wasserzeichen um Ihre Bilder deutlich zu kennzeichnen.
Anschließend haben Sie nun die freie Wahl über eine Reihe von Funktionen, die Sie ausführen können. Neben dem obligatorischen Abspeichern, Drucken und Hinzufügen zur Zwischenablage, können Sie das Bild direkt in einer entsprechenden Bildbearbeitungs-Software öffnen, per E-Mail oder Instant Messenger (ICQ und Windows Live Messenger) versenden oder sogar direkt auf einen Webserver hochladen.
Gekoppelt mit der zeitgesteuerten Aufnahme von Screenshots ließe sich damit vielleicht auch eine Art Webcam realisieren – auch wenn dies mit anderen Programmen sicherlich deutlich einfacher von statten geht.
“SPX Instant Screen Capture” ist bei Download Tipp als Shareware erhältlich, die Registrierungsgebühr beträgt 25 US-Dollar.
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