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Screenshot-Tools – Teil 3

18. Mai 2008

Heute kommt nun der dritte und letzte Teil der kleinen Beitrags-Serie über Screenshot-Programme. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen die Programme “Screeny! Pro”, “SimpleScreenshot” und “SnagIt” vorstellen.

Screeny! Pro

Im ersten Beitrag der Serie sprach ich in der Einleitung davon, dass ich Mini-Tools und Screenshot-Monster vorstellen werde. Einige Mini-Tools habe ich Ihnen schon vorgestellt, ein Screenshot-Monster kommt nun mit “Screeny! Pro“.

Nach dem Programmstart haben Sie zunächst den Überblick über die Screenshot-Arten und was mit dem Screenshot passieren wird. Dies wird alles durch einfache Zeichnungen verdeutlicht, was auch den Gebrauch für unerfahrene Benutzer erleichtert. Unter anderem können Sie den Screenshot direkt als PDF speichern und in einem Bildbearbeitungs-Programm öffnen. Außerdem können Sie direkt verschiedene Ränder auswählen, damit es beispielsweise so aussieht, als wäre das Bild abgerissen.

Bevor Sie mit dem “Fotografieren” anfangen, sollten Sie auch einen Blick in die anderen Bereiche werfen. Unter ‘Ziel’ können Sie weitere Einstellungen zu den schon oben angesprochenen Aktionen treffen, was mit dem Screenshot passieren soll. Hierbei empfiehlt es sich, dass Sie die automatische Nummerierung aktivieren, sonst überschreibt “Screeny! Pro” den vorangegangen Screenshot einfach wieder, ohne nachzufragen. Außerdem können Sie den Speicherort angeben.

Unter ‘Einstellungen’ können Sie die Tastenkombination bearbeiten, mit der Sie den Screenshot auslösen. Außerdem sollten Sie in diesem Menü die sogenannte Aktivierungszeit, also die Zeit zwischen Tastendruck und Aufnahme, heruntersetzen, denn die vom Hersteller vorgegebenen zwei Sekunden sind ziemlich lang, zu lang für meinen Geschmack.

Im Menü ‘Effekte’ können Sie noch die Ränder (Abriss, gezackt, Welle) genauer definiern. Mehr Beachtung sollten Sie aber den weiteren Symbolen am unteren Rand des Programmfensters schenken. Dort finden Sie zum Beispiel eine Diashow (die den gewählten Ordner für die Screenshots ausliest), einen Bildkonvertierer sowie eine Bildbearbeitung.

Screeny! Pro” hat also ein sehr umfangreiches Angebot an Funktionen. Trotzdem kostet das Programm nur knapp 17 Euro – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dadurch wohl mehr als gut.

SimpleScreenshot

SimpleScreenshot” ist wohl die bekannteste Freeware-Anwendung, um Screenshots zu erstellen. Wie der Name schon sagt, ist es mit “SimpleScreenshot” sehr einfach, Bildschirmfotos zu erstellen. Dabei erfolgt der Screenshot nur über die sogenannten Hotkeys (Tastenkombinationen). Sie können den ganzen Bildschirm, das aktuelle Fenster sowie den Inhalt des aktuellen Fensters kopieren. Auch der Mauszeiger kann mit auf das Bild gesetzt werden.

Die Bilder werden in den gängigen Formaten GIF, JPG, PNG, BMP oder TIFF abgespeichert. Für das JPG-Format können Sie zudem die Qualität des Bildes einstellen. Doch im Test haben wir festgestellt, dass die Bilder im PNG-Format die beste Qualität und gleichzeitig die Dateigröße nur relativ gering ist.

Wohin die Bilder gespeichert werden, können Sie ebenfalls in den Einstellungen von “SimpleScreenshot” festlegen. Alternativ zu einem lokalen Ordner könnten sie auch direkt auf einen Webserver per FTP hochgeladen werden. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit, nach dem erfolgreichen Erstellen eines Screenshots einen beliebigen Sound (muss in einer WAV-Datei gespeichert sein) abzuspielen. Dies ist sehr nützlich, um zu kontrollieren ob das Foto wirklich erstellt wurde.

SnagIt

SnagIt” ist eine weitere ausgewachsene Screenshot-Software. Damit können Sie sogar nicht nur einfach Bilder machen sondern auch Videos vom Bildschirm aufnehmen, um so zum Beispiel Video-Anleitungen zu erstellen.

Ähnlich wie bei “Screeny! Pro” werden auch hier die möglichen Screenshot-Arten durch kleine Symbole verdeutlicht. Interessante Funktionen sind zum Beispiel, dass Sie eine Webseite auch über die angezeigt Länge hinaus und optional sogar die Links kopieren können oder die oben schon erwähnten Bildschirmvideos.

Nachdem Sie sich für eine Variante (im Programm “Profil” genannt) entschieden haben, können Sie die sogenannten Profileinstellungen treffen. Darunter versteht der Hersteller, den Output, also was mit dem Bild passieren soll (abspeichern, ausdrucken, usw.) und die Effekte. Hier können Sie Wasserzeichen, Rahmen oder Untertitel einfügen und Auflösung, Farbtiefe oder Skalierung bestimmen.

Wenn Sie ein Bildschirmfoto erstellt haben, öffnet sich automatisch die “Capture-Vorschau”. Nun können Sie weitere Bearbeitungen vornehmen oder aber das Bild direkt in ein Microsoft Office-Dokument einfügen (sofern sie die Office-Suite installiert haben). Über die Share-Komponente erleichtert “SnagIt” Ihnen, Ihre Bilder schnell per E-Mail, Instant Messenger oder gleich über Ihre Website weiterzugeben.

Aber nicht nur über das große Programmfenster können Sie die Screenshots erstellen. “SnagIt” enthält die Funktion “OneClick” die ein kleines Fenster öffnet, indem Sie ebenfalls auf die einzelnen Profile zugreifen können. Wenn Sie jedoch lieber mit Tastenkombinationen arbeiten möchten, müssen Sie dazu das jeweilige Profil bearbeiten und dann die “Kurztasten festlegen”.

Mit fast 40 US-Dollar ist “SnagIt” etwa doppelt so teuer wie das oben vorgestellte “Screeny! Pro” – doch letztendlich gibt es bis auf die Video-Funktion von “SnagIt” kaum Unterschiede in den Funktionen. Aber machen Sie doch einfach selbst den Test, denn beide Programme (so wie alle anderen vorgestellten Programme auch) können Sie als Demo-Version kostenlos auf Download Tipp herunterladen.

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