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Internauten jagen Abo-Abzocker

19. Mai 2008

Website klärt Kinder über Tricks unseriöser Anbieter von Abos auf.In der neuen Episode der Internauten kommen die gezeichneten Helden einer Bande von Klingelton-Abzockern auf die Spur. Die fiktive Geschichte soll Kinder für Fallen beim Abschluss von Abonnements im Internet sensibilisieren. Im Online-Spiel “Abo-Filter” können sie gleich ihre Fähigkeit testen, schnell Abo-Webseiten zu erkennen. Zudem erfahren sie auf Info-Seiten, wie sie die tatsächlichen Kosten von Abos herausfinden können und wie sie sich nach einem unbeabsichtigten Abo-Abschluss verhalten sollten.

Kinder denken häufig, dass im Internet alles gratis ist. Daher beachten sie nicht, dass viele Angebote im Internet kostenpflichtig sind. Da dies nicht immer deutlich gekennzeichnet wird, ist beim Surfen im Netz Aufmerksamkeit gefragt und Vorsicht geboten. Vor allem bei Klingeltönen oder Handylogos achten Kinder selten darauf, dass beim Download ein kostspieliges Abo abgeschlossen wird. Das ist problematisch, da die Kosten für den leichtfertigen “Klick” sehr hoch sein können. Gerade beim bargeldlosen Zahlen im Internet können Kinder nicht die Folgekosten überblicken.

Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat das Internet-Angebot Internauten.de eine neue Mission online gestellt. Sie soll Kinder darüber aufklären, welche Kosten beim Abschluss eines Abos wirklich auf sie zukommen. Die Mission zeigt auch, worauf beim Abschluss eines Abos zu achten ist und wie ein solches Abo schnell wieder gekündigt werden kann. Kinder lernen, Lockangebote für einen einzelnen Klingelton oder angeblich kostenlose Tests in Verbindung mit einem Abo zu durchschauen. Zudem sollen sie für das Thema Herausgabe privater Daten sensibilisiert werden. Neben der interaktiven Mission werden die Kinder in einem Wissensteil allgemein über die Abo-Problematik aufgeklärt und lernen, was der “Taschengeldparagraph” bedeutet.

Internauten

Die Internauten wurden 2005 im Rahmen von “Deutschland sicher im Netz” von Microsoft, dem Deutschen Kinderhilfswerk und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) ins Leben gerufen. Die Website www.internauten.de klärt kindgerecht und spielerisch über das Thema Sicherheit im Internet auf. In interaktiven Comic-Episoden (Missionen) vermitteln die Internauten Kindern zum Beispiel, was Spam, Computerviren oder Trojaner sind. Sie informieren auch über Themen wie Suchmaschinen, Chats oder Web 2.0. Die verschiedenen Bereiche werden laufend erweitert.

Anwendungen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen Sicherheitsrisiken im Internet finden Sie auch bei Download-Tipp.de

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