Viele kennen die Startleiste (“Dock”) vom Mac, in der man die wichtigsten Programme zum schnellen Benutzen unterbringen kann. CleanDesktop 3 übernimmt diese Funktion für Windows. So kann man Programme von überall ganz einfach aufrufen.
Die Installation von CleanDesktop 3 verläuft sehr simpel. Zwei Mal auf “Weiter”, ein Mal auf “Installieren” und ein Mal auf “Beenden” klicken, schon ist das nur knapp 100 Kilobyte große Programm installiert. Es empfiehlt sich jedoch, bei der Installation anzugeben, dass eine Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden soll, denn es wird nicht mal im Startmenü hinterlegt.

Nach dem Start legt sich CleanDesktop 3 an den linken Bildschirmrand. Wenn man mit der Maus darüber fährt, blendet es ein und zeigt eine Beispiel-Verknüpfung an. Mit einem Rechtsklick auf das Symbol kommt man in das Menü von CleanDesktop. Hier kann man beispielsweise auswählen, ob die Leiste immer eingeblendet wird (“Position halten”), was ich persönlich aber recht unpraktisch finde, da ein relativ großer Teil des Bildschirms verdeckt wird. Mit dem Punkt “Bearbeiten” kann man die Informationen zu den angelegten Programmen bearbeiten. Im Moment ist das für uns noch uninteressant, da wir ja bisher keine weiteren Programme eingefügt haben. Man kann höchstens die Beispiel-Verknüpfung mit einem Klick auf das rote X löschen. Später kann man über die Pfeile die Reihenfolge der einzelnen Verknüpfungen sowie deren hinterlegte Informationen verändern.
Im aufklappende Untermenü bei “Ausrichtung” kann man auswählen, an welcher Position die Startleiste auf dem Bildschirm angedockt sein soll. Dabei lässt sich oben, unten, links oder rechts auswählen. Man kann auch die Größe der Programm-Symbole (“Icons”) festlegen. Entweder über die drei vorgegebenen Größen oder auch selbst-definiert (von 16×16 bis 64×64). Man sollte aber beachten, dass die meisten Icons nur bis 32×32 Pixel vorgesehen sind und größer nur noch unscharf dargestellt werden.
Zum Schluss kann man unter “Einstellungen” noch festlegen, ob CleanDesktop beim Systemstart automatisch mitgeladen werden soll und welche Farbe der Rahmen um die Icons haben soll. Hier kann man entweder zwischen einem transparenten Hintergrund wählen (nur zu empfehlen, wenn die Leiste immer eingeblendet ist, da man sie sonst nicht wiederfindet :) ), einem farbigen Hintergrund (standardmäßig eingestellt) oder einer weißen Umrandung (“Hintergrund einbeziehen”). Über das Menü lässt sich CleanDesktop auch wieder schließen.
Nun bleibt noch die Frage offen, wie man neue Programme in die Schnellstartleiste einfügen kann. Das funktioniert per “Drag and Drop”, d.h. man klickt die Programme oder eine Verknüpfung auf ein Programm an und zieht sie mit gedrückter Maustaste in die Startleiste hinein und lässt dann die Maustaste wieder los. Hier kann man zum Beispiel auf die Einträge des Startmenüs zurückgreifen, allerdings empfiehlt es sich dann, während des Vorgangs die CleanDesktop-Leiste an den rechten Bildschirmrand zu verlegen, damit sich Startmenü und Schnellstartleiste nicht gegenseitig verdecken. Hat man eine Verknüpfung hineingezogen, öffnet sich ein Fenster mit dem Titel “Neuer Eintrag”. Darin lässt sich ein Name für die Verknüpfung vergeben (was jedoch nicht wirklich notwendig ist, da man sowieso nur das Symbol sieht). Wichtiger ist aber, ein Icon aus der Liste darunter auszuwählen. Einfach das gewünschte Symbol anklicken und danach mit “Übernehmen” bestätigen, schon ist eine neue Verknüpfung in der Schnellstartleiste zu sehen.
Abschließend lässt sich sagen, dass CleanDesktop 3 ein recht nützliches Programm ist. Man kann eine ähnliche Leiste zwar auch mit Windows-Bordmitteln bewerkstelligen, aber so sieht es natürlich viel hübscher aus und man hat viel mehr Einstellungsmöglichkeiten.
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