Desktop-Uhren (Teil 2)
Heute kommt der zweite Teil über die Desktop-Uhren. Den ersten Teil finden Sie hier.
Auf den ersten Blick scheint die "Chronos Clock" nach der Installation nicht sehr ansprechend. Nur eine kleine Digitalanzeige in Arial und der Hintergrund ist in Türkis gehalten. Beschäftigt man sich aber ein bisschen mit den Einstellungen der Desktop-Uhr, stellt man fest, dass es noch weitere Darstellungsmöglichkeiten in Form von Analoguhren gibt.
So lässt sich eine Bahnhofsuhr, eine Uhr mit arabischen Ziffern und eine Uhr mit römischen Ziffern auswählen. Diese lassen sich auch in drei verschiedenen Größen auswählen und sehen selbst verkleinert noch gut aus. Zusätzlich kann man die Hintergrundfarbe auswählen (leider nicht transparent) und die Anzeige unter der Analoguhr. Über ein Menü in den Einstellungen kann man individuell bestimmen, ob Uhrzeit, Datum und die aktuelle Zeitzone angezeigt werden sollen.
Mit Hilfe der in Windows eingebauten Sprachausgabe lässt sich auch die Zeit ansagen, was allerdings aufgrund der mangelhaften Qualität der Stimme von "Microsoft Sam" ein bisschen hakt. Wie auch einige der anderen Desktop-Uhren erlaubt es "Chronos Clock" die Uhrzeit mit einem Zeitserver abzugleichen. Dies geht zwar auch mit Windows-Bordmitteln, doch hier hat man eine wesentlich größere Auswahl an verfügbaren Servern.
Bisher kommt die "Chronos Clock" meinen Erwartungen an eine Desktop-Uhr am nächsten. Der Funktionsumfang ist nicht zu übertrieben, aber auch nicht zu wenig. Eine Alarmfunktion ist übrigens auch vorhanden. Man hat dreißig Tage Zeit um sich mit der Software vertraut zu machen. Danach werden 25 US-$ für den Erwerb der Vollversion fällig.
Die "Premium Clock" ist eher eine Uhr für verspielte Zeitgenossen. Sie bringt nicht nur einen Skin für die Uhr, sondern auch gleich noch einen – mehr oder weniger -passenden Desktophintergrund mit. Während der Installation werden fünf Design-Pakete auf der Festplatte installiert, weitere lassen sich nachträglich über das Programm aus dem Internet herunterladen. Kann man sich aufgrund der großen Auswahl nich für eine Stilrichtung entscheiden, erlaubt es "Premium Clock" in regelmäßigen Abständen automatisch zum nächsten Design zu wechseln – das bräuchte man auch für die Armbanduhr. ;-)
Optional kann man auch die normale Windows-Uhr ersetzen und durch eine mehr konfigurierbare Version ersetzen. Die Anzeige lässt sich für verschiedene Länder anpassen und auch die, zugegebener Weise, etwas grellen Farben lassen sich glücklicherweise verändern.
Wie schon die anderen vorgestellten Desktop-Uhren kann auch die "Premium Clock" mit der Alarm-Funktion zu festgelegten Zeitpunkten Programme oder verschiedene System-Operationen ausführen (z.B. auch das CD-Laufwerk öffnen und schließen) und natürlich an Termine erinnern. Ebenfalls bietet sie an, die Systemzeit mit einer Reihe von Servern zu synchronisieren. Auch ein Kalender ist mit an Board, der allerdings nur zum Ansehen und nicht als Terminkalender gemacht wurde.
Über das Kontext-Menü des Icons in der Systray hat man nicht nur Zugriff auf die Einstellungen von "Premium Clock", sondern unter anderem auch auf die Einstellungen von Startleiste und Uhrzeit. Durch den blauen Balken am linken Rand des Kontext-Menüs ist es etwas schwer auf die Untermenüs zu gelangen, die aufgrund des Platzmangels nach rechts ebenfalls an der linken Seite angedockt werden. Hier muss man sich mit der Maus ein wenig "beeilen", damit sich die Untermenüs nicht wieder schließen, bevor man sie erreicht hat.
Wie schon oben erwähnt ist die "Premium Clock" ein umfangreiches Programm. Die Vollversion ist für knapp 25 US-$ erhältlich.

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