EU plant Beschneidung der Web-Angebote von ARD und ZDF
10. Juni 2008
Kommentare ausgeschaltet
cid München – Die EU plant eine Beschneidung der Web-Angebote von ARD und ZDF. Auf den Internet-Seiten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten enthaltene redaktionell aufbereitete Inhalte oder für den Online-Auftritt formulierte Reportagen und Kommentare dürfen laut EU-Medienkommissarin Viviane Reding nicht mit Gebührengeldern finanziert werden.
Dies gelte, wenn diese Inhalte ebenso gut auf Portalen wie Spiegel Online oder Focus Online zu finden sein könnten. Laut dem Magazin “Werben & Verkaufen” bezeichnete sie eine gebührenfinanzierte Online-Presse als “unlauteren Wettbewerb”. Darüber hinaus sehe sie die “eindrucksvolle Meinungsvielfalt” in Deutschlands Medienlandschaft gefährdet.
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