Beliebte Remotesteuerung-Tools zur Fernwartung

Beliebte Remotesteuerung-Tools zur Fernwartung

Die Firma LightCyber, die 2017 von Palo Alto Networks übernommen wurde, hat beliebte Tools ermittelt, die in Sachen Fernwartung und Remote Access eingesetzt werden. Welche Programme dabei besonders gut abschneiden und was wir sonst empfehlen können, verraten wir nachfolgend.

Was sind Remote-Desktop-Tools überhaupt?

Für Administratoren sind Remote steuerung-Tools sehr praktisch. Mit einem einfachen Fernzugriff ist es möglich, auf Systeme zuzugreifen. Das ist vor allem zu Support-Zwecken nützlich, aber auch dann, wenn Anwender im Home Office arbeiten. Natürlich muss man bedenken, dass Remotesteuerung-Tools auch durchaus von kriminellen Gesellen eingesetzt werden, um sich durch gestohlene Zugangsdaten Zugriff auf ein Unternehmen zu verschaffen.

Es ist daher als Administrator wichtig, stets ein Auge auf die Remote-Desktop-Lösungen zu werfen, um eventuelle Anomalien frühzeitig zu erkennen.

TeamViewer

Das erste Tool, welches im Cyber Weapon Report 2016 von LightCyber genannt wurde, ist TeamViewer. Dieses Tool wird der Auswertung zufolge zu mehr als 37 Prozent genutzt und zählt daher zu den häufigsten Tools für die Fernwartung. Verfügbar ist das Tool für zahlreiche Plattformen:

  • Windows
  • Mac OS
  • Linux
  • Chrome OS
  • Android
  • iOS
  • Windows Phone
  • BlackBerry

 

Für den privaten Einsatz ist TeamViewer kostenlos. Wer das Tool allerdings als Unternehmen einsetzen möchte, erhält verschiedene Lizenz-Angebote.

DameWare

Ein ganzes Paket an Funktionen bietet dagegen das DameWare Remote Support Tool. Das Unternehmen Solarwinds verzichtet hierbei auf eine monatliche Gebühr und bietet außerdem eine Verbindung mit unbegrenzter Anzahl an Endgeräten. Nötig ist lediglich ein Einzelpreis pro Installation. Nachfolgend eine kleine Übersicht der gebotenen Funktionen des Pakets:

  • sichere und zügige Remote steuerung
  • Remote-Support zeit- und ortsunabhängig nutzen
  • intuitive Administration
  • Remoteverwaltungstools bereits integriert
  • Remote-Support per iOS und Android verfügbar
  • Remoteverwaltung der Umgebungen “Active Directory”
  • AD-Objekte exportieren
  • Systemkonfiguration von Remote-Computern
  • zentrale Lizenzverwaltung
  • zentrale Benutzerverwaltung
  • mehrstufige Authentifizierung
  • Remote-Zugriff auch auf ausgeschaltete und inaktive PCs

Remote-Desktop-Verbindung via Windows

Wer nicht auf ein zusätzliches Tool zugreifen möchte und gleichzeitig Windows-Nutzer ist, der hat bereits seit Jahren die Möglichkeit, auf diese Verbindung zurückzugreifen. Die “Remote Desktop Connection” ist ein Windows-Bestandteil und macht es möglich, auf einen anderen Desktop-Bildschirm zuzugreifen. Dabei ist es nötig, dass der Rechner via LAN oder Internet verbunden ist.

Standardmäßig ist diese Funktion von Windows allerdings deaktiviert. Der Client ist in allen Windows-Versionen verfügbar, muss allerdings manuell aktiviert werden. Das anzusteuernde Gerät muss auf

  • Windows 10 Pro
  • oder Windows 10 Enterprise

basieren. Nur dann ist die Nutzung des Tools bzw. der internen Verbindung möglich (sofern auch alle firmenseitigen Rechte entsprechend gewährt wurden).

RealVNC

Durch das “Virtual Network Computing” und der “RealVNC”-Weiterentwicklung ist es möglich, dass sich Rechner gänzlich unabhängig der Plattform steuern lassen. Für private Nutzer ist der Einsatz des Tools kostenfrei – wer RealVNC professionell nutzen möchte, muss auch hier ein entsprechendes Lizenzmodell wählen.

Der Viewer von RealVNC steht für zahlreiche Plattformen zur Verfügung:

  • Windows
  • Mac OS
  • Solaris
  • AIX
  • Raspberry Pi
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