Mobile Banking 2.0 – Vom automatischen Zahlungsdienst bis zur Auswertung der Statistik

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Bankgeschäfte über das Smartphone, das Tablet oder den Computer zu führen, gehört längst zum Alltag von über 40 Millionen Menschen. Sogar Smartwatches können mit dem online Bankkonto verbunden werden. Dabei ist das online Banking kein eigenes Produkt, sondern vielmehr eine Dienstleistung von Banken und Drittanbietern.

Die besten online Banking Apps

Wer Konten in mehr als einem Institut besitzt, der wird sich neben den Finanzprogrammen für PCs schnell über Alternativen zu den bankeigenen mobile Apps machen. Sowohl für iOS als auch Android lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen finden, die einen sicheren Zahlungsverkehr gewährleisten. Zu den Top online Banking Apps zählt sicherlich das Programm „Eine App. Alle Banken“ von Centralway Numbrs. Eine ganz eigene Funktionsweise bieten Unternehmen wie Transferwise, die weltweite Bankkonten in verschiedenen Währungen anbieten und direkt über die Android- oder iOS-App gesteuert werden können. Wem es auf einen sicheren Handel und Überblick der Aktien ankommt, kann mit Trading 212 auf eine sichere Funktionsweise setzen. Weiterführende Hinweise zum Thema finden Sie hier: Mehr Tipps rund ums Handy.

Sicherheit und Komfort als Kombination

Ob die eigene Banking App des Kreditinstituts oder ein Drittanbieter: Eine eigene Verschlüsselung ist ein absolutes Muss, um den Zahlungsverkehr im Internet sicher zu gestalten. Eine SSL-Verschlüsselung ist längst schon zu einer gesetzlichen Vorgabe geworden für Internetseiten, die mit sensiblen Daten der Kunden arbeiten.

Viel wichtiger ist allerdings eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der ein Login-Versuch von zwei unabhängigen Geräten bestätigt werden müssen. So kann ein Passwort und ein zusätzlicher SMS-Code notwendig sein. Eine weitere Alternative ist der Login über den Computer und eine zusätzliche Bestätigung durch die online Banking App auf dem Smartphone. Bei neuen Smartphones lässt sich eine Touch ID einstellen, bei der das online Banking ausschließlich durch den eigenen Fingerabdruck verwendet werden kann. Einen höheren Sicherheitsstandard gibt es bis dato kaum.

Immer neue Technologien sorgen für die Schutz der Anwender. Beim Banking selbst werden im Regelfall zwischen zwei Arten der Sicherung unterschieden:

Das m-TAN-Verfahren

Ein m-TAN ist ein Code, der von einem separaten Generator erstellt wird und im online Banking Bereich vor einem Zahlungsauftrag als Bestätigung eingeben werden muss. Benötigt wird dafür die EC-Bankkarte und der TAN-Generator, der von der Bank selbst gestellt wird.

Das Token Verfahren

Ein Token ist ebenfalls ein Code, der allerdings über eine separate App oder über eine spezielle Anwendung im Login-Bereich erstellt wird. Dieser Code muss anschließend als Bestätigung angegeben werden, um eine Überweisung in Auftrag zu geben.

Um mobile Applikationen für den Zahlungsverkehr nutzen zu können, muss die Hausbank einen HBCI- bzw. FinTS-Standard als Basis unterstützen. Die Abkürzung HBCI steht für Homebanking Computer Interface und fungiert als offene Schnittstelle. Nur so ist es Drittanbietern möglich, auf die Konten zuzugreifen und verschieden Kontobewegungen in Auftrag zu geben.